Am Montag, 20.09 haben wir uns dann nach der Übernachtung in Erldunda auf den Weg über den Lassiter Hwy nach Uluru gemacht. Unser Navy wollte weder Uluru noch Ayers Rock nehmen, also habe ich es gelassen (war aber auch nicht so schlimm, ist ja eine einzige gerade Strasse ist dahin 😉 ) Wir haben uns nur schon so an die Ankunftszeitschätzung und KM-Angaben gewöhnt, für den Rest braucht man es an und für sich nicht. Als wir abends auf dem Campingplatz waren, habe ich dann festgestellt, dass ich Yulara hätte eingeben müssen, dass ist der Name des großen Ressorts am Uluru in dem alle Hotels, Motels, Restaurants und was weiß ich alles gebündelt untergbracht sind.
Tja und dann gegen Mittag taucht er vor uns auf
Es ist schon ein beeindruckender „Steinhaufen“ da vor einem, das muß ich zugeben. Er strahlt eine Faszination, die einen in Bann schlägt aus! Nach dem „Eintritt“ in den „Uluru-Kata Tjuta National Park“ ( A$ 25,– pro Nase für 3 Tage, kann man nix zu sagen) können wir näher hinfahren. Zuerst gucken wir uns im „Uluru-Kata Tjuta Cultural Centre“ um und anschliessend umrunden wir ihn, mit einigen Zwischenstops, mit dem Womo. Wir müssen ja gucken wo wir zum Sonnunterungang und Aufgang hinmüssen, denn wenn man schon hier ist, muß man das mitgemacht haben – sagen wir zumindest. Dann fahren wir zum Campingplatz, einchecken, lange Schlange – und Preise , naja sie können es ja nehmen hier, woanders darf man nicht stehen. Natürlich bekommen wir bei der Anmeldung auch die Zeiten für den Sonnenunter und -aufgang ausgehändigt, man ist also voll ausgerüstet 😉 Also schnell Platz (noch im Hellen) angucken und dann wieder zurück in den Park. Hier ist bereits die „Völkerwanderung“ in vollem Gange! 
und so geht die Sonne dann unter … 
… und so am nächsten Tag wieder auf …
links im Hintergrund die großen „Steine“ sind die Olgas oder Kata tjuta, die werden später auch noch eine Rolle spielen..
Natürlich war der Auflauf heute morgen auch nicht kleiner … 
Also für diesen Aufgang hatte unser Wecker uns um 5:00 aus dem Schlaf gerissen! Jeder der uns etwas besser kennt, weiß, was das für uns bedeutet!! Jedoch haben wir ja unser Haus dabei 😉 also nachdem ca. 15 Min nach Sonnenaufgang der Parkplatz wieder leerer war und 30 Min nach Sonnenaufgang leergefegt war, bis auf 3 weitere Womos, haben wir dann dort erstmal gefrühstückt (wie die anderen übrigends auch).
Anschliessend haben wir uns aufgemacht den Uluru zu Fuß zu umrunden, lt. Prospekt 10,6 km ca 3,5 Stunden. OK die haben wir auch gut gebraucht, aber es war sehenswert. Ein paar Bilder habe ich in die Galerie gepackt …
Jetzt wollten wir uns nochmal „nur kurz“ die Kata Tjuta angucken. Auch dort gibt es einen Rundweg, genannt „Valley of the Winds“ ( 7,4 km, 3 Std. difficult). Aber der war uns zu lang, also entschlossen wir uns nur bis zum 2. Lookout zu gehen ( 4,6 km, 2 Std. difficult) das konnte dann ja nicht so schlimm sein! Aber ich glaube die Einschätzung „difficult“ und „moderat“ müssen auch hier an der größe des Landes gemessen werden … bis zum 1. Lookout (bezeichnet als „moderat“) fand ich es schon difficult! Dann ging es weiter zum 2. Lookout , ok dieser Ausblick
hat einen schon entschädigt! Nur was danach kam, sah uns weniger difficult aus, als der Weg bisher, also – Augen zu und durch – wir haben den ganzen Kurs gemacht. Es ging jetzt nur noch einmal steil und wirklich steil (ich hatte schon ganz schönes Magengrummeln vorher!!) runter und dann nur noch ein büschen rauf und runter.
Als wir dann wieder am Auto waren, waren wir auch rechtschaffen kaputt. Und daher entschlossen wir uns dann zu einer weiteren Nacht auf dem sündhaft teuren Platz im Ressort – aber das mußte sein, jetzt noch länger fahren, das ging gar nicht mehr!
Also noch einen letzten Blick auf den Uluru …
und so geht die Sonne dann unter … 
… und morgen geht’s weiter nach Alice Springs.

Toll – hoffentlich habt Ihr genug Schuhe mit – die Sohlen sind bestimmt bald durch 😉 – freu mich auf den nächsten Bericht. GLG Astrid