Es hat die ganze Nacht in Ballina geregnet und gestürmt. Der Wind hat immer wieder am Womo gerüttelt und die Wassermassen sind nur so runter gekommen.
Am morgen eine kurze Pause in den Regengüssen, schnell den Strom abklemmen und weiter geht’s. Kaum sind wir unterwegs, geht’s auch wieder los. Wir beschließen bis Grafton zu fahren und dort zu entscheiden, wie es weiter gehen soll. Auf dem Weg dorthin sehen wir Bäche
, die sich in reißende Flußläufe verwandelt haben, überschwemmte Felder
und Strassen.
In Evans Head werfen wir von einem sehr hohen Punkt noch einen Blick auf den aufgwühlten Pazifik. Jedoch aussteigen ist nicht möglich, wir wären sofort bis auf die Haut naß 🙁
Wir können nur die A1, den Pacific Hwy fahren. Das ist ungefähr so, wie wenn man die A1 zwischen Bremen und Hamburg fährt, jedoch nur 2 spurig (aber nicht je Richtung!) und andauernd kurze „Overtaking Lanes“ von 1-3 KM und dann kommt die andere Seite dran. Also es ist sehr anstrengend, da sehr viel Verkehr, das mag zum Teil an den Ferien liegen, die jetzt hier angefangen haben und auch an dem Bank Holiday, dem 4.10., liegen. Jedoch selbst mit weniger Verkehr sagt uns das hier gar nicht zu! Keine Chance irgendwie links oder rechts auszuweichen, da links – der Pazifik und rechts – die Berge. So wird es dann noch kilometerweit weitergehen. An einen Besuch der Nationalparks ist bei den Wassermassen, die hier jetzt „rumstehen“ auch nicht zu denken!
Daher beschließen wir dann
in Grafton angekommen – ab und zurück ins Binnenland! Wir wollen über eine kleine Strasse, die nicht so aussieht also ob sie direkt über die Berge hinweggeht, über Ebor nach Armidale.
Naja, der Satz „die geht nicht über die Berge“, wird sich noch zu einem geflügelten Wort entwickeln! Es erwartete uns zwar weniger Verkehr, aber die Strasse … schmal, kurvig, rauf und runter und rauf und rauf und runter und rauf … und kurvig … und so ging es weiter. Es gibt da einige eindrucksvolle Filmmomente 😉
Über die Wasserfälle von Ebor
, denen wir einen kurzen Besuch bei Regen abstatten,
kommen wir dann abends in Armidale an. Einige Zeit vorher hatte es schon aufgehört zu regnen, die Sicht wurde wieder klar 🙂 die Landschaft schön und weit – wir fühlten uns wieder wohl 🙂
Achja und dann war da heute ja auch noch was anderes 😉 irgendetwas war an diesem Tag vor vielen Jahren …
… wie Ihr seht, haben wir den Tag ganz unspektakulär und den Abend ganz in gemütlicher Runde in unserem Womo verbracht 😉 genauso wie wir es uns vorgestellt haben 🙂


Ja, so sehen Überschwemmungen aus. Das ist ja wie hier. Nun ist klar warum so viele Iren in Aussi Land sind – das ist fast wie zu Hause
Liebe Grüße
Die Iren